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  • 05/23/09--09:12: noch in der kamera
  • mein freund tim erzält mir am telefon, er habe letztens übrigens wieder ein boot gebaut. diesmal aus tesafilm. er sei auch schon darin gefahren. nen film gebe es auch. ich so: “toll, wo denn? auf youtube? wie finde ich den da?” er so: “den kannst du nicht finden, der ist noch in meiner kamera.” hier [...]

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    auf die idee brachte mich eine freundin, die ihren trödelladen auflöste und bei ebay nun die restbestände verschachterte. ich half ihr indem ich die preise hoch trieb. die auktionen begannen immer bei einer mark, stiegen aber nicht selten bis 200 und mehr. die freundin brachte täglich eine einkaufswagenladung pakete zur post. da konnte ich nicht [...]

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  • 01/10/11--07:10: buch zum haben wollen
  • das hat der hoops aber geschickt eingefädelt: ein buch zu machen was man unbedingt besitzen will und wenn man es dann hat und darin blättert, das schwarze rauhe papier streichelt, die zeichnungen zum heulen gut findet und den wortschatz von nora sdun bestaunt (warum macht die eigentlich nur in verlagswesen, kunst und kunstkritik und galerismus [...]

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  • 02/07/11--13:43: noch mehr buchtipps
  • ende der woche muss ich einen pressetext abliefern, der von mirselbst handelt. da texte über mich selbst in der 3. person zu schreiben nicht zu meinen grössten hobbies zählt zerbreche ich mir schon seit tagen den kopf, wie ich mich am schlausten aus der affaire zieh. nun ist es ja nicht so, dass es nicht [...]

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    mitgeholfen haben

    ina bruchlos
    stefanie clemen
    christine ebeling
    inge krause

    inge kam im atelier vorbei als ich vorübergehend zu erblinden drohte, und überhaupt nicht mehr wusste, was ich tat. ich benötigte dringend ein zweites paar augen und zwar gute. inges augen kennen meine arbeit nun schon seit einigen jahren und ich schätze ihre arbeit über alle massen – die besten voraussetzungen also für eine vertrauensvolle beratung. vertrauensvoll insofern ich all ihre ratschläge sofort am nächsten tag 1:1 abarbeitete. „mach das hier dunkler“ „hier fehlt ein schatten“ „hier musst du das fell ändern“ usw.
    mit inge an der seite konnte ich sogar soetwas wie eine heilung erleben: ich konnte wieder sehen.

    christine hat wie bei all meinen anderen plastischen arbeiten auch hier die umsetzung der mechaniken übernommen. ausserdem hat sie beim aufbau der installation „Hab ich was verpasst“ geholfen und ist mit mir zu conrad gegurkt nachdem, wie üblich, der motor kurz nach der montage kaputt ging.

    stefanie kam vorbei als ich während der hängung kurz davor war, alles hinzuschmeissen, und half mir, die malerei zu hängen. wir kloppten kiloweise stahlnägel in die wände und hängten die hälfte der 80 collagen je 3 cm tiefer. währenddessen verdrückten wir 2 packungen gummibärchen: “gut gegen die unterzuckerung”.

    ina kam kurz nach dem transport, als sich die galerie noch im schrottzustand befand. ina brachte eine thermoskanne kaffee mit und half mir, zu kapieren, dass meine ursprüngliche planung falsch war. wir waren essen bei andronaco und frank und ich bekamen jeder ein exemplar ihres neuen buches (auf dem markt ab 1. mai), was mich in den folgenden tagen in der s-bahn bei laune hielt.

    euch 4 frauen bin ich zutiefst dankbar.


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  • 05/14/11--12:10: kunstblogs
  • kunstmagazine und bildbände sind teuer. und wer liest kunstmagazine und kunstbücher in erster linie? natürlich künstler. also die die eigentlich nie geld haben. das kunstforum zb. abonnierte ich während des studiums, hauptsächlich wegen der ausschreibungen. eine ausgabe des kunstforums kostete damals 35 DM, heute 20 €. es erscheint vierteljährlich und die ausgaben sind in der [...]

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    letzte woche bekam ich von meiner freundin anke ein buch geschenkt. es ist eine art sammlung von interviews mit 24 amerikanischen malern über ihre ateliers und wie sie arbeiten. die maler sind in usa möglicherweise etwas bekannter, ich kannte nur chuck close und dana schutz und seit ich die anderen alle einzeln gegoogelt habe (bildsuche) [...]

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  • 08/06/11--12:54: kunst hat keinen abspann
  • ich hab mir also jetzt auch endlich exit through the giftshop angesehen. gestern. ich hatte keine sonderlich gute laune. tagsüber mit dem sohn über illegale hobbies gestritten, abends dann der passende film dazu. http://www.banksyfilm.com/ die erste hälfte handelt ja hauptsächlich von streetart. meine begeisterung hielt sich in grenzen. als mutter kann man sich für den einzigen sohn einfach besseres vorstellen als die nächte auf hausdächern zu verbringen. ich mein, welcher künstler will schon, dass sein nachwuchs künstler wird. mein sohn soll selbstverständlich anwalt werden oder arzt. nach 56 minuten beginnt im film ein zweiter film. theirry guetta (ich muss die ganze zeit an die blues brothers denken) http://www.google.de/search?q=jake+blues&hl=de&client=safari&rls=en&biw=1263&bih=690&prmd=ivns&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=GNE5Tr6kO8id-QapjtWqAg&ved=0CDsQsAQ nennt sich jetzt mr brainwash und wird künstler. erst klebt er noch ein paar plakate und minuten später dirigiert er schon ein dutzend assistenten. die arbeiten sind so unfassbar bescheuert. mir laufen die tränen runter, vor lachen. man erkennt die handschrift banksys und gleichzeitig sind sie so unglaublich schön doof, ich spule 4x zurück. gefakte fakes, möglicherweise sogar gefakete fakes von fakes. meine highlights sind ernie und bert mit sonnenbrille, die warholreihe natürlich und wie er das elvisbild erklärt „this piece called don’t be cruel“. was dann kommt ist immer noch lustig, tut aber auch ein bischen weh. theirry guetta will den kunstmarkt erobern. und wie er das macht, das ist absolut keine satire oder persiflage, wie es hier und da http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,723900,00.html geschrieben steht. exakt so läuft das, die totsichere methode: größenwahn, manie, märtyrertum und marketing. die kunst ist da fortschrittlich. man irrt wenn man denkt, der künstler sei immer noch das unerkannte genie im dauerdelirium, das seine unerwiderte liebe zu den frauen in nie dagewesenen bildern verarbeitet, halb verhungert in feuchten kellerwohnungen, die letzte miete nicht bezahlt. die genies heutzutage beschäftigen um längen mehr assitenten als bei exit through the giftshop überhaupt mitgemacht haben. http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/specials/130966/index.html http://en.wikipedia.org/wiki/Damien_Hirst http://www.thisislondon.co.uk/arts/article-23410356-inside-damien-hirsts-factory.do weil es sich das werk eines einzelnen aber besser verkauft als das einer ganzen firma muss am ende doch wieder das zottelige genie in farbbespritzter adidasjacke auftreten. in der kunst gibt es keinen abspann. ein freund von mir arbeitete mal eine weile als assi für eine galerie und machte dort für einen namhaften deutschen künstler, träger des bundesverdienstkreuzes, die hängung. der künstler tauchte selbst nie auf. seine assis hatten der galerie für die ausstellung ein päckchen rollfilme geschickt, unentwickelt. die galerie liess die filme dann entwickeln, prints anfertigen, rahmen und mein freund machte wie gesagt die hängung. der künstler selbst sah die bilder auf der eröffnung zum ersten mal. auch das kopiere und geklaue im „werk“ des mr. brainwash ist im kunstbetrieb völlig normal. die arbeiten der meisten stars sind (ungekennzeichnete) zitatesammlungen, medleys aus allem was gerade so angesagt ist. und auch hier irrt man, wenn man denkt, dass eher bei unbekannteren kollegen geklaut wird als bei solchen, die jeder kennt. in der kunst ist das anders. da ist publikum sogar dankbar, wenn es was wieder erkennt. „das hab ich ja schon bei dem-und-dem gesehen! grossartig!“ die einzigen denen das geklaue in der kunstszene irgendwie negativ auffällt sind warscheinlich die beklauten selbst. gut. gibt es auch leute die versuchen, sich selbst was auszudenken. die ihre punkte lieber selber malen und auch die keinen tieferen sinn darin sehen, sich tot zu saufen oder tot zu arbeiten. die zum therapeuten gehen wenn sie depressionen kriegen, die gemüse beim biobauern kaufen, heiraten und kinder kriegen. und deren kinder anwalt werden oder arzt. nur die will keiner sehen. das funktioniert so wie in allen anderen gesellschaftlichen bereichen auch: berühmt wird wer gut aussieht und skandalös ist. der film ist jedenfalls ganz grossartig. ich hab später noch nach irgendwelchen statements von „betroffenen“

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  • 09/18/11--12:38:
  • „Es ist schlimmer als Sie denken“, warnt ein Insider am Telefon, es könne wirtschaftlich sein Ende sein, sich in dieser Sache zu äußern. Obwohl es schwer ist, einem Kartell nachzuweisen, dass es ein Kartell sein will, Furcht genug, um ein Kartell zu sein, verbreitet es schon mal. als künstler bekommt man wirklich depressionen wenn man [...]

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  • 04/30/13--04:33: wochenendausflüge in berlin
  • als berliner künstlerIn kann man aufs gallery weekend gehen, man kann aber genauso gut in den zoo gehen oder in ein möbelhaus, das hat nicht weniger mit der eigenen arbeit zu tun. vielleicht liegt es auch daran, dass ich noch neu bin in berlin, aber irgendwie war mir alles so fremd, auf einer veranstaltung des [...]

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  • 02/08/14--11:49: sammler und gefühle
  • beim lesen des artikels über anselm reyles angebliches „aussteigen“ fiel mir ein abschnitt besonders ins auge: die autoren Ackermann und Tittel fragen reyle: Aber ein Sammler, der fünf große Reyles aus allen Werkphasen zu Hause hängen hat, könnte sich fragen: “Hat der Künstler das jetzt doch nicht so intensiv gefühlt?“ ich kenne reyles sammler leider […]